Örtlichkeiten

Zehn historische Häuser, ein Gewölbekeller acht Meter unter der Erde und ein Brunnen, an dem sich Paare das Jawort geben: ein Rundgang über das Rittergutsschloss Taucha.

Räume mieten

Für Feiern, Konzerte, Lesungen oder Seminare vermietet der Förderverein drei besondere Räume. Neben dem Mietvertrag ist die Hofordnung Bestandteil jeder Anmietung.

Unsere Räume dienen dem privaten und kulturellen Austausch. Von Anfragen für regelmäßige politische Veranstaltungen bitten wir daher abzusehen.

Haus 8

Kulturscheune

150 € pro Tag
400 € am Wochenende inkl. je einem Tag Vor- und Nachbereitung
Preise inkl. Betriebskosten, Saison 2025
Haus 7

Haugwitzstube

110 € pro Tag
350 € am Wochenende
Preise inkl. Betriebskosten, Saison 2025
Haus 8

Historischer Weinkeller

150 € pro Tag
Preis inkl. Betriebskosten, Saison 2025
Ansprechpartnerin für alle Anmietungen: Uta Hromada, Förderverein Rittergutsschloss Taucha e. V. – eine Besichtigung vor Ort ist nach Absprache jederzeit möglich.

Die Häuser

Die meisten Gebäude gehen auf den Schlossbau um 1542 zurück. Viele von ihnen wurden in den vergangenen Jahren saniert und haben neue Aufgaben gefunden.

Haus 1

Haus Schlossverein

Heute: Sitz des Fördervereins mit Schlossbibliothek, Vereinsarchiv und Depot (seit 2023).
Haus 2 und 3

Haus der Spielleute

Heute: Domizil des Spielmannszuges Taucha (seit 2004).
Haus 4

Ehemaliger Kuhstall

Heute: 2019–2023 umfassend saniert und umgebaut.
Haus 5

Das Weiße Haus

Heute: Bürgerbüro, Gewerbeamt und Einwohnermeldeamt der Stadt Taucha (seit 2023).
Haus 6

Städtisches Museum

Heute: Dauerausstellung und Depot des Städtischen Museums (seit 2023).
Haus 7

Haugwitzstube

Heute: Mehrzweckraum für bis zu 38 Gäste (seit 2023).
Namensgeber ist Wilhelm von Haugwitz, um 1530 bis 1560 Stadt- und Schlossherr in Taucha. Das Geschlecht derer von Haugwitz herrschte ab 1462 über Taucha.
Haus 8

Kulturscheune

Heute: Veranstaltungsort für Konzerte, Theater, Ausstellungen und Feiern mit bis zu 120 Gästen.
Das rustikale Ambiente bietet Platz für vieles – vom Konzert bis zur Konferenz. Die Scheune lässt sich mit dem Schlosshof oder der Haugwitzstube kombinieren; auf Wunsch berät ein erfahrener Gastronomiebetrieb bei Ausgestaltung und Catering.
Haus 8

Historischer Weinkeller

Heute: Gewölbekeller für 18 bis 20 Gäste (seit 2007).
Neben dem Schlossbrunnen ist der Keller vermutlich das einzige original erhaltene Bauwerk des Renaissanceschlosses, das 1542 unter Wilhelm von Haugwitz dem Jüngeren entstand. Zunächst hielt man den Zugang nur für eine Nische – erst genauere Untersuchungen zeigten das Gewölbe, das schon in den Plänen Dörfflers verzeichnet ist. Rund 20 Vereinsmitglieder befreiten es gemeinsam mit ABM-Kräften von mehreren Tonnen Schutt. Da der Keller keine eigene Küche hat, organisiert der Verein auf Wunsch ein Catering mit Partnerbetrieben.
Haus 9

Marstall

Heute: Die Sanierung ist geplant. Künftig sollen hier die Städtischen Bibliotheken und eine Künstlergarderobe für die Kulturscheune einziehen.
Haus 10

Bürgerhaus

Heute: Bürgerhaus mit Veranstaltungsraum im Dachgeschoss und Sanitäranlagen für Veranstaltungen im Schlosshof (seit 2010).
Herrenhaus

Wohnhaus der Vögte

Heute: 2019 von der Stadt Taucha verkauft; die weitere Nutzung ist offen.

Besonderes auf dem Schlossgelände

Skulptur

„Frau mit Kind“

Die Reliefplastik von Judit Ostermeyer entstand 2008 bei einem Bildhauersymposium mit Bezug zu Tauchas französischen Partnerstädten Chadrac und Espaly bei Le Puy. Sie knüpft an die dort verehrte schwarze Madonna an, versteht sich aber nicht als Heiligenbild, sondern als Sinnbild für das Schenken von Leben. Darüber hängt eine Glocke von einem ehemaligen Gutshof aus Döbitz, 1842 in Leipzig gegossen.
Schlossbrunnen

Der Hochzeitsbrunnen

Um 1600 gegraben und ursprünglich begehbar, wurde der Brunnen 2002 wiederentdeckt und neu errichtet. Seitdem geben sich hier Paare bei der Hochzeitszeremonie das Jawort.
Historische Mühlsteine

Die Steinwegsmühle

Die Wassermühle am Fuß des Schlossbergs gilt als älteste Mühle Tauchas und eine der ältesten Sachsens – vermutlich um 1542 mit dem Schloss entstanden. Nach einem Brand 1871 baute die Familie Fröhlich sie neu auf; 1928 endete der Betrieb. Die Ruine ist bis heute zu sehen, die Mühlsteine sind seit 2014 neu präsentiert.

Der Schlossrundweg

Ein kurzer Spaziergang rund um den Schlossberg – vom Herrenhaus hinunter an die Parthe und über den Weinberg zurück.
Unterwegs auf dem Schlossrundweg | Foto: Hans-Jörg Moldenhauer

Besuchen Sie uns auf dem Schlossberg

Ob Familienfeier, Konzert oder ein Abend im Gewölbekeller – wir zeigen Ihnen die Räume gern vor Ort.
Fotos, sofern nicht anders angegeben: Hans-Jörg Moldenhauer